ARBEITSGEMEINSCHAFT CHRISTENTUM UND SOZIALDEMOKRATIE                      


   Startseite | Historisches | Termine | Bundesteam | Länderteams | Presseaussendungen | Fotos | Texte | Links | Gästebuch

 

Presseaussendungen         

 

Pressemitteilungen vom 12.4.2011

 ACUS: Fremdenrechtspaket nicht zustimmen!

Christliche SozialdemokratInnen unterstützen Protestaktionen
gegen Änderungen im Asyl- und Niederlassungsrecht

Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) bekräftigt anlässlich der letzten Beratung des Fremdenrechtspakets 2011 im Innenausschuss am 13.04. ihre ablehnende Haltung gegenüber dem Gesetzesvorhaben und ruft insbesondere die Abgeordneten der SPÖ dazu auf, den Änderungen nicht zuzustimmen.

 "Dieses Gesetzesvorhaben, das die faktische Internierung von Flüchtlingen etabliert, sogar gut integrierten MigrantInnen den Aufenthalt erschwert und die Schubhaft weiter ausweitet, ist mit sozialdemokratischen Grundwerten unvereinbar", so der geschäftsführende Bundesvorsitzende der ACUS, Dr. Matthias B. Lauer.

Die ACUS unterstützt sowohl das Protestcamp der Organisation SOS Mitmensch am 12. April gegen das Fremdenrechtspaket als auch die zentrale Demonstration "Machen wir uns stark" in Wien am 27. April.

 

 

 

ACUS-Lauer gegen Libyeneinsatz des Bundesheeres

Geschäftsführer der christlichen SozialdemokratInnen lehnt Beteiligung an EU-Battle Group ab.

 

Der geschäftsführende Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie, Dr. Matthias B. Lauer, spricht sich gegen einen Einsatz von Angehörigen des Bundesheeres in Libyen aus.

"Mit der Entsendung von Offizieren des Bundesheeres nach Libyen würde Österreich zu einer Bürgerkriegspartei werden", so Lauer. "Dies entspricht weder der Neutralität Österreichs, noch wäre damit dem Frieden gedient" 

Als nachgerade "zynisch" bezeichnet Lauer die Rechtfertigung des Einsatzes aus humanitären Gründen: "Wenn Außenminister Spindelegger davon spricht, dass bei einer Intervention in Libyen zivile Opfer unvermeidbar seien, kann von einem Schutz von Zivilisten als Aufgabe des Einsatzes nicht mehr die Rede sein", so Lauer. "Besonders unglaubwürdig wird der Einsatz, wenn einerseits das Leid der Flüchtlinge in und aus Libyen als Rechtfertigung herhalten muss, gleichzeitig aber eine Fremdenrechtspaket durchgebracht werden soll, das die Entrechtung eben solcher Menschen vorantreibt. 

Es gehe darum, die Logik des Krieges zu durchbrechen, so der geschäftsführende ACUS-Bundesvorsitzende Lauer: "Es hat im libyschen Bürgerkrieg offenkundig viele Möglichkeiten einer friedlichen und demokratischen Lösung gegeben, die zugunsten einer militärischen Option bewusst nicht wahrgenommen wurden", erklärt Lauer. "Die Länder Nordafrikas dürfen nicht zum Spielball ausländischer imperialer Militär- und Wirtschafts-Interessen werden, die nach dem Sturz der dortigen Diktaturen in Wirklichkeit dazu führen, andere repressive Regime zu errichten".

 

 

 

Pressemitteilung vom 7.12.2010

Nicht einkaufen am 8. Dezember


Schon mehr als 13.000 Menschen sagen auf Facebook: Ich nicht! Einkaufen am 8. Dezember.
Allianz für den freien Sonntag Österreich: Dies zeigt, dass der Advent für viele zur hektischsten Zeit des Jahres geworden ist und deshalb Entschleunigung angesagt ist. Organisationen planen Aktionen zum gesetzlichen Feiertag am 8. Dezember.

"Immer mehr Menschen haben nicht nur nicht die Kaufkraft zum Shoppen, wie dies die Werbung suggeriert. Viele scheinen auch des vorweihnachtlichen Konsumtrubels überdrüssig zu sein. Entschleunigung ist angesagt", so die Allianz für den freien Sonntag Österreich. Ein Hinweis darauf sind die stetig wachsenden TeilnehmerInnenzahlen der Facebook-Veranstaltung "Ich nicht! Einkaufen am 8. Dezember".  Der Kommentar einer Teilnehmerin:
"Shoppen am 8.12. ist out!". Bereits über 13.000 Menschen haben dabei zum Ausdruck gemacht, dass sie den gesetzlichen Feiertag am 8. Dezember zur Entschleunigung für sich und für die gemeinsame Zeit mit Familie und FreundInnen nützen wollen. Für viele steht die religiöse Bedeutung des Tages im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung wurde von der Facebook-Seite "Arbeitsfreier Sonntag" ins Leben gerufen, die eine Initiative des Social Media Projekts ThemaTisch.at der Katholischen Aktion Oberösterreich ist und in enger Kooperation mit der Allianz für den Freien Sonntag Österreich gestaltet wird. Wer mitmacht, informiert mit der Veranstaltungszusage automatisch auch seine Kontakte auf Facebook darüber. Und nicht wenige laden wiederum ihre FreundInnen und Bekannten in diesem sozialen Internetnetzwerk zur Veranstaltung ein. So verbreitet sich dieses Thema. Mitmachen können alle, die auf Facebook angemeldet sind:
http://www.facebook.com/event.php?eid=174682572544758

Zudem sind zahlreiche Aktionen unterschiedlicher Organisationen zum 8. Dezember geplant: Betriebsseelsorge-Zentren und Kath. ArbeitnehmerInnen in Oberösterreich rufen zu einem "kauf nix-Tag" auf. In oberösterreichischen Einkaufszentren werden die MitarbeiterInnen imHandel von AktivistInnen mit kleinen Aufmerksamkeiten verwöhnt und in einer Straßenaktion werden "Gutscheine für einen Feiertag" verteilt werden.

Die Katholische Aktion der Erzdiözese Wien macht in Inseraten und mit Plakaten aufmerksam, dass es am 8. Dezember etwas gratis gibt: Zeit. In vielen Pfarren finden Veranstaltungen in entspannter Atmosphäre statt. In Salzburg werden sich bekannte Persönlichkeiten in der Öffentlichkeit zu Wort melden und für mehr Zeitwohlstand und Lebensqualität eintreten. Im Burgenland geht von der Kath. ArbeitnehmerInnenbewegung eine Plakataktion aus. In Graz wird eine Ausstellung mit Karikaturen zum Thema Freier Sonntag eröffnet.

Neben zig-tausenden Einzelhändlern haben heuer die Lebensmittelkette BILLAund erstmals die Handelskette baumax am 8. Dezember geschlossen. Über Hunderttausende Menschen werden laut gpa-djp auch heuer am 8.12. im Handel arbeiten müssen.

In der Aussage "Ich geh nicht einkaufen. Ich möcht auch nicht am 8. arbeiten gehen, warum sollen das andere tun?" einer Facebook-Nutzerin komme zum Ausdruck, dass immer mehr Menschen nicht nur auf sich, sondern auch auf andere schauen wollen, so die Allianz für den freien Sonntag Österreich abschließend.

Die Allianz für den freien Sonntag Österreich setzt sich für Zeitwohlstand und Lebensqualität durch gemeinsame freie Zeiten ein. Ihr gehören über 50 Organisationen aus Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und Kirchen an. Seit Gründung der österreichischen Allianz für den freien Sonntag 2001 sind europaweit 10 Allianzen und Initiativen für den freien Sonntag entstanden,
die länderübergreifend kooperieren.

 

 

 

 

Presseaussendung der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) vom 22.3.2010

 

Wenn es Nacht wird, werden sie dich holen.

 

Mit Bestürzung und Empörung haben wir von der Häufung der Abschiebungen  gut integrierter

Familien gehört. Meist erfolgt die Festnahme in den Nachtstunden. Für viele Menschen in unserem Land werden grausige Erinnerungen an die NS- Zeit  wachgerufen, bemerkt der Bundesvorsitzende der ACUS, Gustav Posch.

Der jüngste Fall  der Abschiebung des kleinen Fußballers Bernard K. und seiner Familie in den Kosovo ist ein Schlag ins Gesicht aller jener Menschen, die für das humanitäre Bleiberecht

eingetreten sind  und dies mit der Teilnahme am Sesselmeer demonstriert haben. Seit vielen Jahren werden die „Fremdengesetze“ (diese Diktion könnte genauso aus dem 3. Reich stammen)

in einer Art und Weise verschärft, die für die ACUS einen  Dorn im Fleisch darstellt.

Schon lange kann man in der Politik unseres Landes kaum die Spur von Ethik erkennen.

Zivilcourage haben  die Freunde des kleinen Bernard und deren Eltern bewiesen, die in ihrem Wohnort Winzendorf-Muthmannsdorf (Nomen est omen!) nicht tatenlos zugesehen haben. Die Abschiebung konnten sie leider nicht verhindern. Die unbeschreibliche Hartherzigkeit der Behörden äußert sich besonders dadurch, dass die Familie K. alle Kriterien für das humanitäre Bleiberecht erfüllt hat und ihnen eine Aufenthaltserlaubnis unter diesem Titel  bei nur etwas gutem Willen zugestanden hätte werden können.

Es hieße, unsere christlichen Grundsätze, die zu allererst in der Solidarität mit den „geringsten seiner Brüder“ bestehen, zu verraten und unsere sozialdemokratische Überzeugung (die die gleichen Wurzeln hat) zu verkaufen, wenn wir dieses Unrecht nicht anprangern  würden, schloss der Bundesvorsitzende der ACUS Gustav Posch.

 

Rückfragehinweis: Gustav Posch, ACUS-Bundesvorsitzender, Tel. 0699
19423025, Alois Reisenbichler, ACUS-Pressesprecher, Tel. 0664 39 51 809

 

 

ACUS unterstützt christlichen Weltfriedenstag:

VerliererInnen der Wirtschaftskrise sind die Armen und die Umwelt

Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) unterstützt die christlichen Aktivitäten zum 1. Jänner 2010, der ausgehend von der Römisch-Katholischen Kirche als Weltfriedenstag gefeiert wird.

"Das Motto des Weltfriedenstages 2010 'Willst du den Frieden fördern, bewahre die Schöpfung' ist angesichts des Scheiterns der Klimakonferenz in Kopenhagen besonders aktuell", stellt der gf. Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Dr. Matthias Lauer fest. 

"Die Umwelt muss als Gabe Gottes an alle verstanden werden, und ihr Gebrauch bringt eine Verantwortung gegenüber der ganzen Menschheit mit sich, insbesondere gegenüber den Armen und den zukünftigen Generationen", zitiert die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) aus der Botschaft von Papst Benedikt XVI.

"Die Realität ist beinahe das genaue Gegenteil. Gerade in Zeiten der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gibt es zwei VerliererInnen: die Armen weltweit und die Umwelt. Über eine  Milliarde Menschen hungert, die Menschheit ist von den Milleniumszielen, die von der Regierungen zu Beginn dieses Jahrtausends vereinbart wurden, weit entfernt, unzählige Berichte über die Klimakatastrophe werden nicht ernst genommen", beschreibt der Dr. Lauer die Situation.

"Wenn sich etwas ändern soll, ist Widerstand notwendig. Das betrifft die Probleme vor Ort ebenso wie die Menschheitsfragen", so Dr. Lauer weiter.

"Das mag ein schwieriger Weg sein. Aber es ist und bleibt die große Herausforderung für die internationale Gewerkschaftsbewegung, die Sozialistische Internationale und die Kirchen", schloss der gf. ACUS-Bundesvorsitzende Dr. Lauer, "sich konsequent auf die Seite der Armen und der für Abrüstung und Umweltschutz Engagierten zu stellen."

 

Informationen:

Dr. Matthias B. Lauer, geschäftsführender ACUS-Bundesvorsitzender, Tel.  0699 19851347
Alois Reisenbichler, ACUS-Pressesprecher     Tel. 0664 39 51 809

 

 

 

 

Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS):
8. Dezember: Handel kann Frust nur schwer verbergen.

Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich schon seit der Beginn der Diskussion in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts gegen das Offenhalten von Geschäften am 8. Dezember aus und ruft zu einem Kaufboykott an diesem Tag auf.

"Alle Jahre wieder gibt es am Abend des 8.12. die üblichen Jubelmeldungen des Handels von neuen Mega-Super-Rekorden", meint der geschäftsführende Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Dr. Matthias B. Lauer.

"Heuer muss man nicht viel zwischen den Zeilen lesen: Keine Jubelstimmung im Salzburger Handel, Enttäuschung im Burgenland, Trübe Stimmung im Süden, Montag stark.....Dienstag schwach", zitiert der geschäftsführende Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Dr. Lauer aus den Berichten. "In der Wiener Innenstadt war wahrscheinlich der größte ’Event’ dann doch  am Feiertagsnachmittag die Prozession und vor allem die Marienvesper im Stephansdom", sagt der gf. ACUS-Bundesvorsitzende Dr. Matthias B. Lauer.

"Es zeigt sich in der Realität: Feiertage müssen Feiertage bleiben und dürfen nicht wirtschaftlichen Interessen geopfert werden. Es rechnet sich anscheinend sogar nicht einmal mehr", so der geschäftsführende Bundesvorsitzende der ACUS Dr. Matthias B. Lauer.

"Eine wichtige Ursache liegt sicherlich darin, dass sich immer mehr Leute viel weniger leisten können, die andere ist ebenso bedeutend: Feiern ist mehr als  Shopping", schloss der gf. ACUS-Bundesvorsitzende Dr. Matthias B. Lauer.

Informationen:

Dr. Matthias B. Lauer, geschäftsführender ACUS-Bundesvorsitzender, Tel.  0699 19851347
Alois Reisenbichler, ACUS-Pressesprecher     Tel. 0664 39 51 809

 

 

 

SPÖ-ChristInnen: "Fremdenrechtsnovelle nicht zustimmen!" (20.10.2009)


Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) gegen Ausweitung
der Schubhaft.

Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich
gegen die im Nationalrat zur Abstimmung gestellte Fremdenrechtsnovelle aus.

"Die neuen Regelungen bedeuten eine Ausweitung der Schubhaft und eine
Einschränkung der Rechte von Asylwerbern", so der geschäftsführende
Bundesvorsitzende der ACUS, Matthias B. Lauer. "Diese Vorhaben sind
menschenrechtlich unannehmbar und gegen die Grundwerte der
Sozialdemokratie."

Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) rufe
besonders die SPÖ-Abgeordneten auf, den Gesetzesänderungen in dieser Form
nicht zuzustimmen.

"Wir brauchen einen grundlegenden Wandel in der Migrationspolitik in
Österreich", so Lauer weiter. "Wirkliche Integration bedeutet vor allem, die
Rechte der Zuwanderer anzuerkennen und ihnen eine Teilhabe an unserer
Gesellschaft zu ermöglichen, statt sie immer mehr auszugrenzen!"

Informationen:
Dr. Matthias Lauer, Gf. Bundesvorsitzender, Tel. 0699 19851347
Alois Reisenbichler, Pressesprecher, Tel. 0664 3951809

 

 

 

Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie:                                                                                              
Den Fremden Heimat geben  (25. 9. 2009)                                                                         

Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich ent-schieden gegen die Verschärfung des Asyl- und Fremdenrechtes aus.  Wir lehnen aus tiefster Überzeugung ab, dass nach der neuen Regelung die Schubhaft über Asylwerber noch leichter als bisher verhängt werden kann.   Jugendliche zu inhaftieren ist eine besondere Härte. Die ACUS erinnert in diesem Zusammenhang   an ihre schon jahrelang erhobene Forderung nach der Abschaffung der Schubhaft für Minderjährige. 

Beim heute beginnenden Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) überlegen wir gemeinsam mit in der Flüchtlingsbetreuung engagierten Menschen wie das Menschenrecht auf Asyl in Österreich verwirklicht werden kann.

"Ich war fremd und ihr habt mir Heimat gegeben“ – dieses Motto unseres ACUS-Bundeskongresses zeigt die Richtung unserer Vorstellungen an“, meint der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.

 Der inhaltliche Teil des ACUS Bundeskongresses beginnt heute Freitag um 16.30 Uhr im Wiener Dr. Karl Renner Institut mit einem Referat von Ute Bock, am Samstag sprechen Anny Knapp von der Asylkoordination, der Wiener Weihbischof Dr. Franz Scharl und Pfarrer Wolfgang Pucher (St. Vinzenz, Graz).

 

 

Österreich auf der Liste der schweren Menschenrechtsverletzer (Karfreitag 2009)

 

Mit großer Empörung haben wir heute in den Nachrichten einen Akt der Unmenschlichkeit vernommen. Eine afghanische Familie mit 3 kleinen Kindern, von denen das jüngste erst 4 Jahre zählt, wurde inhaftiert, aus keinem anderen Grund, als dass sie in einem falschen Land den Asylantrag gestellt haben. Es wurde seitens der zuständigen Behörde schon oft versprochen, dass solche Unmenschlichkeiten sich nicht wiederholen würden, aber immer wieder siegt Gedankenlosigkeit und Obrigkeitshörigkeit gegen die Menschlichkeit.

Wenn schon nicht öfters, aber zumindest einmal im Jahr, an einem der höchsten Feiertage der Christenheit, sollten wir der Lehren des Jesus von Nazareth gedenken und uns nicht als Christen nur deswegen bezeichnen, um uns von Menschen anderer Religionen abzugrenzen.

Nächstenliebe und Solidarität kann man nicht verordnen, aber es muss möglich sein, einer Behörde unmissverständliche Direktiven zu erteilen, dass die Menschlichkeit in unserem Land – manchmal sogar buchstäblich – mit Füßen getreten wird.

 

 

 

Zum Kirchenaustritt von Gertraud Knoll (15.11.2008)

 „Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) bedauert den Austritt Gertraud Knolls aus der Evangelisch-Lutherischen Kirche.“  erklärt der Vorsitzende der ACUS Gustav Posch.

 °Für uns  ist Gertraud Knoll ein Vorbild an Mut und Integrität. Sie hat immer  nach ihrer Überzeugung gehandelt und das Unrecht stets beim Namen genannt, ohne Rücksicht darauf, ob es ihr persönlich schaden könnte. Diese Haltung haben wir immer bewundert,“ sagte Posch

 „Wir hoffen, dass Gertraud Knoll auch in Zukunft der Arbeitgemeinschaft  Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) freundschaftlich verbunden bleibt  und wir weiterhin  mit ihrer Unterstützung rechnen  können.“ schloss der Vorsitzende der ACUS Gustav Posch.

 

Rückfragehinweis: Gustav Posch, ACUS-Bundesvorsitzender, Tel. 0699
19423025, Alois Reisenbichler, ACUS-Pressesprecher, Tel. 0664 39 51 809

 

 

ACUS unterstützt Bleiberechtstag: Bring einen Sessel zum Ballhausplatz! (7.10.2008)
   Wien (SK) - Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und
Sozialdemokratie unterstützt die Initiatorinnen und Initiatoren des
Tages des Bleiberechts am 10. Oktober 2008. "In einer immer kälter
werdenden Welt, wo Solidarität und Menschlichkeit ein Schattendasein
zu fristen beginnen, ist es höchste Zeit, ein Zeichen der Humanität
und des Mitgefühls für Menschen zu setzen, die jahrelang auf die
Erledigung ihres Asylantrages warten, gut integriert sind und
Österreich als ihre Heimat betrachten", erklärt der Bundesvorsitzende
der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS)
Gustav Posch. ****

   "Während einiger Krisen in unseren Nachbarländern (Ungarn,
Tschechoslowakei) gaben in der Vergangenheit die Menschen unseres
Landes ein leuchtendes Beispiel an Hilfsbereitschaft und Mitgefühl
ab. Jene politischen Kräfte, die an den Grundfesten unseres Staates
zu rütteln beginnen und damit den Zusammenhalt unserer Gesellschaft
gefährden, werden nicht in der Lage sein, die ethischen Werte, die
Christentum und Sozialdemokratie verbinden, aus den Herzen der
Menschen zu reißen", stellt der Bundesvorsitzende der
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav
Posch fest.

   "Wir fordern daher alle Wienerinnen und Wiener auf, mit einem
Sessel am Tag des Bleiberechts, am Freitag, 10. Oktober 2008 um 10:00
Uhr auf den Ballhausplatz zu kommen", schloss der
ACUS-Bundesvorsitzende Gustav Posch. 

Rückfragehinweis: Gustav Posch, ACUS-Bundesvorsitzender, Tel. 0699
19423025, Alois Reisenbichler, ACUS-Pressesprecher, Tel. 0664 39 51 809

 

 

                                                                                                                                                                         25. September 2008
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS)
Vorzugsstimme für Maga. Gertraud KNOLL


Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) empfiehlt die sozialdemokratische Kandidatin Maga. Gertraud Knoll bei der Nationalratswahl mit einer Vorzugsstimme zu unterstützen.

Gertraud Knoll, ehemalige evangelische Superintendentin, war einige Jahre
Leiterin der Zukunfts- und Kulturwerkstätte  und  wurde in den Nationalrat entsendet, als
Caspar Einem sein Mandat zurücklegte.

"Sie ist mit Sicherheit wegen ihres sozialen Engagements, ihrer Gesinnung und ihres Mutes jene  Persönlichkeit, die wir im Parlament brauchen", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.

"Mit Gertraud Knoll bekommt eine engagierte Frau eine Stimme im Parlament, die für jene sozial schwachen Menschen eintritt,  die für die Wirtschaft als Konsumentinnen und Konsumenten nicht von Bedeutung sind und Gefahr laufen, unter die Räder zu kommen", betont ACUS-Bundesvorsitzender Gustav Posch.

"Als Zeichen der Solidarität mit den leider viel zu vielen Menschen, die in unserem reichen Land im Schatten der Wohlstandsgesellschaft leben müssen, bitten wir alle Wählerinnen und Wähler der SPÖ in Wien um die Vorzugsstimme für Gertraud Knoll", schloss ACUS-Bundesvorsitzender Gustav Posch.

 

Informationen:
Gustav Posch, ACUS-Bundesvorsitzender, Tel. 0699 19423025
Alois Reisenbichler, ACUS-Pressesprecher, Tel. 0664 39 51 809

 

 

 

 

ACUS trauert um Altbundeskanzler Dr. Fred Sinowatz (11.08.2008)
Ein Mann der Bildungsreform und des Dialoges

Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) trauert um
den verstorbenen Altbundeskanzler Dr. Fred Sinowatz.

"Die sozialdemokratische Bildungsreform, die Kindern aus Arbeiterfamilien den Zugang zu guter Bildung ermöglichte, wurde vom langjährigen Unterrichtsminister Dr. Fred Sinowatz umgesetzt", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie  (ACUS) Gustav Posch. "Bildung für alle, unabhängig vom Geldbörsel  - diese  Forderung ist heute genauso aktuell."
 
"Fred Sinowatz war ein Mann des Dialoges. Sein in der Hainburg-Auseinandersetzung ausgerufener Weihnachtsfriede hat eine der schwersten innenpolitischen Krisen unseres Landes gelöst", betont der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.
 
"Er hat als Unterrichtsminister einen wesentlichen Beitrag für den von Bruno Kreisky initiierten Dialog zwischen Kirchen und Sozialdemokratie geleistet", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS).
 

Informationen:
Gustav Posch, ACUS Bundesvorsitzender, Tel. 0699 19423025
Alois Reisenbichler, ACUS Pressesprecher, Tel. 0664 39 51 809

 

 

ACUS zum Tag des Flüchtlings - Keine Schubhaft für Minderjährige (20.06.2008)

Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) erinnert
aus Anlass des heutigen Tages des Flüchtlings, der weltweit begangen wird,
an die dringende Notwendigkeit, dass österreichische Flüchtlings- und
AusländerInnenrecht zu überarbeiten.

Der Tag des Flüchtlings wäre ein guter Anlass, dass Innenminister Platter
Arigona Zogaj den unbefristeten Aufenthalt gewährt. Er würde damit ein
wichtiges Zeichen setzen, dass Menschlichkeit wichtiger ist als gnadenlose
Paragrafenreiterei.
Die ACUS unterstützt die von vielen Initiativen geforderte Reform, die den
integrierten AsylwerberInnen den Aufenthalt in Österreich rmöglichen soll.

Gerade das Schicksal von Arigona hat gezeigt, welche unmenschlichen
Auswirkungen Abschiebungen für Kinder und Jugendliche haben. Die
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) fordert daher,
ein Abschiebungsverbot und die Abschaffung der Schubhaft für Minderjährige.

 

 

ACUS-Frauensprecherin Maria Rettenbacher:

"Die Armut ist weiblich - und DIE Umverteilung ebenso!"
Presseaussendung zum Internationalen Frauentag am 8. März 2008
 

Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) erinnert anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März daran, dass Frauen noch immer 20 Prozent weniger als Männer verdienen. "40 Prozent der berufstätigen Frauen sind teilzeitbeschäftigt. 70 Prozent der geringfügig Beschäftigten sind weiblich", sagt die Frauensprecherin der
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Maria Rettenbacher.

"Die prekären Beschäftigungen, von denen vor allem Frauen betroffen sind, reichen kaum zum Überleben. Wer wenig verdient, bekommt wenig Pension. Die Hungerlöhne von heute sind damit Vorbotinnen der Altersarmut von morgen", beschreibt die ACUS-Frauensprecherin Maria Rettenbacher die Situation.

"1000,-- Euro Brutto-Mindestlohn sind ein wichtiger Schritt", meint Maria Rettenbacher. "Angesichts der enormen Preissteigerungen von Lebensmitteln
und Gütern des täglichen Bedarfs reicht das nicht mehr. 1000 Euro Netto Mindestlohn sind heute notwendig, um halbwegs menschenwürdig leben zu können."

"Dabei kommen Mindestlöhne nicht den Arbeitlosen und den immer mehr werdenden Arbeiterinnen und Arbeitern in den so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen zugute. Arbeitslosen- und Krankengeld für freie DienstnehmerInnen waren erste Schritte. Wir brauchen aber dringend weitere Gesetze zur Angleichung der MCJobs an die Normalarbeitsverhältnisse und eine Neuverteilung der Arbeit durch Arbeitszeitverkürzung", fordert die ACUS-Frauensprecherin Maria Rettenbacher.

"Wer die Millionen Jahresgehälter der ManagerInnen liest, denkt sich, so viele Schilling kann man / frau doch nicht in einem Jahr verdienen. Aber die Zahlen sind Euro-Beträge. Das zeigt doch deutlich, dass genug da ist. Die Umverteilung von oben nach unten ist eine alte und heute ebenso aktuelle Forderung der Frauenbewegung und der ArbeiterInnenbewegung. Außerdem sind die ManagerInnen halt zum allergrößten Teil Männer", stellt ACUS-Frauensprecherin Maria Rettenbacher fest.

"Seit 100 Jahren wird der Frauentag gefeiert. Wenn es so weitergeht, brauchen Frauen noch Jahrhunderte zu einer wirklichen Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen", schloss ACUS-Frauensprecherin Maria Rettenbacher

Für Rückfragen:
Maria Rettenbacher, ACUS-Frauensprecherin, Tel. 0699 12128333

 

 

 

ACUS gegen Sonntagsöffnung bei der Euro

07.02.2008

Utl.: Wer muss vor dem Match Kleider in Döbling kaufen?

Wien (SK) - Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich gegen die Einigung der Sozialpartner aus, an den vier Sonntagen der Fußballeuropameisterschaft in ganz Wien mit wenigen Ausnahmen die Geschäfte aufzusperren. "Obwohl selbst viele Unternehmerinnen und Unternehmer heute für den freien Sonntag sind, scheinen sich wieder einmal die Interessen weniger Konzerne durchzusetzen", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch am Donnerstag.

"Ein Durchbrechen des Verbots der Sonntagsarbeit, und sei es nur zu bestimmten Anlässen, würde einen weiteren Schritt zur Zerstörung unserer Gesellschaft bedeuten. Der Sonntag dient der Erholung, der Besinnung und ist eine Zeit, die die Familie gemeinsam verbringen
sollte", betont Posch: "Umfragen beweisen, dass der größte Teil der Bevölkerung dieser Ansicht ist."

"Wir ersuchen daher den zuständigen Bürgermeister Michael Häupl, KEINE Verordnung zur Ladenöffnung an den Euro-Sonntagen in ganz Wien zu erlassen. Eine Abmachung der Sozialpartner ist kein Gesetz. Die Stadt Wien kann damit ein wichtiges Zeichen für den freien Sonntag setzen. Der Sonntag muss arbeitsfrei bleiben!", schloss der ACUS-Bundesvorsitzende. (Schluss) ah/mp

Informationen: Gustav Posch, Tel. 01 942 30 24, Alois Reisenbichler,
Tel. 0664 39 51 809
 

 

 

 

Presseaussendung vom 14. 1. 2008

 

 ACUS: Nein zur Islam-Hetze der FPÖ      

Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie protestiert gegen die Islam-Hetze der FPÖ:

 

Repräsentanten des rechts-rechten Lagers haben schon des Öfteren in der österreichischen Innenpolitik für Aufruhr gesorgt, aber die Äußerungen der FPÖ-Spitzenkandidatin für die Gemeinderatswahl in Graz, Susanne Winter, haben eine Grenze überschritten“, sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch. „Das hat mit der in  einer Demokratie garantierten freien Meinungsäußerung nicht das Geringste zu tun.“

 

„Waren es in den 1930er Jahren auch und gerade in Graz die Juden und Jüdinnen, gegen die das Volk  auf ähnliche Weise verhetzt  wurde, so   dienen jetzt die Moslems und Mosliminnen als Zielscheibe  einer bisher nicht für möglich gehaltenen Hetzkampagne“, stellt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch fest.

 

„Als Christinnen und Christen wissen wir genau, dass der Islam die gleichen Wurzeln wie das Judentum und das Christentum hat. Eine Beleidigung dieser Religion schändet auch das Ansehen von Abraham über die Propheten bis Jesus Christus, der unter unseren gläubigen moslemischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern Verehrung und Ansehen genießt.“

 

„Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie wendet sich mit aller ihr zu Gebote stehenden Entschiedenheit gegen diese verbale Entgleisung und verlangt, dass diese unqualifizierbaren Äußerungen zurückgenommen werden“, schloss ACUS-Bundesvorsitzender Gustav Posch.

 

Informationen:

Gustav Posch, Bundesvorsitzender       Tel. 01 942 30 24

 Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809

 

 

 

 

Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) unterstützt kirchlichen Weltfriedenstag:

Abrüstung – bei uns anfangen!

Presseaussendung vom 30. 12. 2007 

Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) unterstützt die Aktivitäten von Christinnen und Christen zum Weltfriedenstag am 1. Jänner 2008. In Wien findet zum Beispiel am 1.1.2008 um 17.00 Uhr ein Ökumenischer Gottesdienst mit dem neuen evangelischen Bischof Dr. Michael Bünker in der Ruprechtskirche statt.

„Die Arbeitsgemeinschaft wird sich weiterhin für die vom Papst in der heurigen Botschaft zum Weltfriedenstag geforderte wirkungsvolle Entmilitarisierung vor allem im Bereich der Nuklearwaffen einsetzen“, betont der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.

„Die Anzahl der in den Rüstungswettlauf verwickelten Länder nimmt zu“, zitiert der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch diese Botschaft. „Abrüstung muss auf die Tagesordnung im Neuen Jahr gesetzt werden“, fordert der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.

„Da die Europäische Union von niemandem bedroht wird, können Österreich und alle EU-Staaten radikal abrüsten. In der Realpolitik setzen aber die Mächtigen in der Europäischen Union ebenso wie in vielen anderen Ländern auf militärische Stärke statt auf aktive Friedenspolitik“, ist der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) besorgt.

„Die in der Weltfriedenstagsbotschaft vielfach zitierte Menschheitsfamilie braucht aktive Friedenspolitik und Abrüstung. Gerade das neutrale Österreich muss einen aktiven Beitrag dazu leisten“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.

 

Informationen:

Gustav Posch, Bundesvorsitzender       Tel. 01 942 30 24

Alois Reisenbichler, Pressesprecher     Tel. 0664 39 51 809

 

 

 

Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS):
Armut bekämpfen heißt Umverteilung.

 Presseaussendung vom 21. 12. 2007

Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) fordert ein Umdenken in der Politik, damit die Ursachen der Armut wirkungsvoll bekämpft werden können.

„Es ist erfreulich, dass zu Weihnachten viele Menschen Hilfsaktionen mit ihren Spenden unterstützen. Die Spendenrekorde zeigen von einer hohen sozialen Sensibilität in der Bevölkerung“, meint der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.

„Es darf uns nicht gleichgültig sein, dass die Lebensumstände der Armen in Österreich sich in letzter Zeit noch weiter verschlechtert haben. Diese Tatsache ist eine Schande für unser Land, das zu den reichsten der Welt zählt“, betont der ACUS-Bundesvorsitzende Gustav Posch.

„Ob ethisch oder religiös begründet, an der Armut in unserem Land darf man einfach nicht vorübergehen. Es bedürfte nicht einmal einer allzu großen Anstrengung, um sie zu bekämpfen“, sagt ACUS-Bundesvorsitzender Gustav Posch. „Spenden allein sind zu wenig. Es ist die Aufgabe des Gesetzgebers, die gravierensten soziale Ungleichheit zu verringern. Ein existenzsicherndes Mindesteinkommen und eine Lohnpolitik, für die Working Poor ein Fremdwort bleiben müsste, könnte vielen Menschen ein Leben in Würde bereiten.“

„Die Einführung des Krankengeldes und des Arbeitslosengeldes für freie DienstnehmerInnen ist ein erster Schritt, dem weitere dringend folgen müssen“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.

Informationen:
Gustav Posch, ACUS-Bundesvorsitzender Tel. 01 942 30 24
Alois Reisenbichler, ACUS-Pressesprecher Tel. 0664 39 51 809


 

 

Feiern statt shoppen!

Alle Geschäfte sollen am 8.12. geschlossen bleiben.

 

Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS), die die  Allianz für den arbeitsfreien Sonntag unterstützt, begrüßt die Entscheidung des Billa-Konzerns, am 8. Dezember 2007 ihre Verkaufslokale nicht zu öffnen. „Dies könnte einen ersten Schritt in die richtige Richtung bedeuten“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.

 

„Denn wer für das Einkaufen rund um die Uhr eintritt, der nimmt dafür in Kauf, dass die Beschäftigten im Verkauf ebenfalls der Wirtschaft ohne zeitliche Einschränkung zur Verfügung stehen müssen“, betont der ACUS-Bundesvorsitzende Gustav Posch.

 

„Eine gerechtere Lohn- und Steuerpolitik, die den erschreckend hohen Anteil der Bevölkerung, die an oder sogar unter der Armutsgrenze leben müssen, ihr Los erleichtern würde, würde das Weihnachtsgeschäft weitaus mehr ankurbeln, als längere Ladenöffnungszeiten, die jetzt schon an die Grenze der Rentabilität stoßen“, schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.

Informationen:
 Gustav Posch, Tel. 01 942 30 24
 Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809

 

              ACUS für eine gemeinsame Schule aller 10 - 14jährigen:
                            Jedes Kind hat das Recht auf eine gute Bildung

Der  Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS),  Gustav Posch, fordert die Verwirklichung der gemeinsamen Schule aller 10 bis 14jährigen. zum frühest möglichen Zeitpunkt.

Das wichtigste Kapital unserer Gesellschaft sind die Menschen, die die Wirtschaft in Schwung halten. Deshalb ist sogar zum Erstaunen vieler die Industriellenvereinigung mit dem Modell der sozialdemokratischen Schulreform im Prinzip einverstanden. Es geht aber nicht an, dass fast ausschließlich Kinder aus betuchten Kreisen eine höheren Bildung genießen können, während Kinder von Eltern aus der unteren Einkommensklasse später wieder nur in der Lage sind, einen ähnlichen Berufsweg einzuschlagen, wie ihre Eltern.

"Höhere Bildung müsste ein Menschenrecht sein, das für alle Kinder, unabhängig der sozialen Stellung der Eltern, gilt", betont der ACUS-Bundesvorsitzender Gustav Posch. "Wir dürfen nicht zulassen, dass nur die soziale Herkunft eines Kindes über die schulische Zukunft entscheidet.
Daher ist auch ein weiterer Ausbau der Armutsbekämpfung unerlässlich. Eine Verlängerung der gemeinsamen Schule bis zum 14. Lebensjahr ist ein Gebot der Stunde",  meint Gustav Posch.

Wenn in Europa außer Österreich nur noch Deutschland am bisherigen System festhält und die Pisa Studie nachweist, dass gerade diese beiden Länder im letzten Drittel der Rangliste zu finden sind,  zeigt dies deutlich, dass unser derzeitiges Schulsystem dringend reformiert gehört, weil es sowohl ineffizient ist, als auch viele Begabungen erstickt und damit jeder Gerechtigkeit Hohn spricht", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft
Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch

 Informationen:
 Gustav Posch, Tel. 01 942 30 24
 Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809

 

 

Abschaffung der Schubhaft für minderjährige Flüchtlinge

"Der restriktive Umgang mit Asylwerberinnen und Asylwerbern stößt auf immer
mehr Ablehnung in der Bevölkerung", stellt der neue Bundesvorsitzende der
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch
fest.

"Es geht nicht an, sich auf den Rechtsstaat zu berufen, wenn dadurch die
Menschlichkeit unter die Räder kommt", sagt ACUS Bundesvorsitzender Gustav
Posch:  "Da in jeder humanen Gesellschaft die Gesetze für die Menschen da
sind und nicht umgekehrt, fordert die Arbeitsgemeinschaft Christentum und
Sozialdemokratie (ACUS) eine raschest mögliche Änderung der Fremdengesetze,
deren Inhumanität gerade in letzter Zeit deutlich zu Tage getreten ist",
betont der ACUS Bundesvorsitzende Posch.

"Die ersatzlose Streichung der Schubhaft für Kinder und Jugendliche ist ein
Gebot der Stunde", schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft
Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch.

Informationen:

Gustav Posch, ACUS Bundesvorsitzender, Tel. 01 942 30 24
Alois Reisenbichler, ACUS Pressesprecher, Tel. 0664 39 51 809